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Der Arbeitskreis Energie Stolpe stellt sich vor

 

Schon seit Oktober 2013 treffen sich interessierte Stolper Bürgerinnen und Bürger vier- bis fünfmal im Jahr, um sich über Themen rund um den Klimaschutz auszutauschen. Das erste Projekt war ein ganz großes: Sabine Sütel und Silke Müller-Wetzel entwickelten einen Fragebogen für die Stolper Haushalte über deren Energiebedarf. 13 % der Haushalte schickten den umfangreichen Fragebogen ausgefüllt zurück. Von vornherein lag die Planung eines Nahwärmenetzes für den Kernbereich Stolpe im Mittelpunkt des Interesses.

Wir informierten uns über die Möglichkeiten, ließen uns von fachkompetenter Seite beraten und gingen auf Exkursionen um uns die Umsetzung anderswo anzuschauen und davon zu lernen. So statteten wir der Gemeinde Honigsee einen Besuch ab, um uns von Bürgermeister Rainer Hingst das dortige Nahwärmenetz in der Praxis zeigen zu lassen.Theresia Künstler fuhr mit einer Gruppe um Herrn Baden vom Kreis Plön nach Dänemark, um sich ein Nahwärmenetz gespeist durch Solarenergie anzusehen.

In den Jahren 2014 und 2015 fuhren Mitglieder des AK Energie nach Husum zur Messe New Energy, wo wir auch vom Messeleiter willkommen geheißen wurden. Im Oktober 2014 besuchten wir das SHeff-Zentrum in Neumünster, nahmen an einer Führung teil und hielten im Seminarraum unsere turnusmäßige Sitzung statt.

Man kann schon sagen, dass jeder von uns in den zurückliegenden Jahren so einiges über den Klimaschutz und die technischen Möglichkeiten gelernt hat. Es war eine spannende Zeit.

Nun – die Zeiten ändern sich – und die Gemeindevertretung Stolpe verschob das Thema Nahwärmenetz aus Gründen, die in der globalen Entwicklung der Energieversorgung als auch im schnöden lokalen Mammon begründet waren, auf den fernen St. Nimmerleinstag.

Es war Zeit für ein Umdenken. Der Film „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“ zeigte uns den Weg. Kleine Projekte sind es, die wir jetzt anschieben. So im Augenblick die sog. Mitnahmebank, die es Menschen ohne Führerschein und/oder PKW ermöglichen soll von freundlichen Autofahrern zwischen Stolpe und Wankendorf mitgenommen zu werden. Wir befinden uns mitten in der Planung. Sandra Repenning hat uns eine Bau-Vorlage für eine Bankumrandung und ein Logo entworfen, womit sich Autofahrer und Mitreisende finden und verständigen können.

Die Ideen gehen uns nicht aus. Und es sind immer Plätze frei für neue begeisterte Mitstreiter. Man muss auch kein ausgewiesener Energieexperte sein. Am Mittwoch den 10. Mai 2017 treffen wir uns wieder. Auf ein Neues. Im Dorfgemeinschaftshaus ist für uns immer ein Plätzchen frei!