Bürgermeisterinfos

Bürgermeistermitteilung Juni 2015

Bürgermeister Holger Bajorat

Rückblick auf die letzte Sitzung der Gemeindevertretung
 


a) Zunächst gab die Verwaltung einen Überblick über die Situation in Sachen Flüchtlinge im Amtsbereich. Wir danken hierzu den Menschen, die als Ehrenamtler sich bei der Begleitung bzw. Betreuung mit einbringen. Dies ist eine tolle Solidarität.

b) Der Rechnungsprüfungsausschuß trug dann zum Jahresabschluß vor und die GV genehmigte den Abschluß und die noch verbliebenen Über- und außerplanmäßigen Ausgaben über rd. 43.000,-Euro. Besonders die explodierenden Ausgaben für Schulkosten­beiträge, die Betreuten Grundschulen und Krippen­ sowie Kindergarten-Beiträge machen uns Sorgen. Wir fühlen uns hier auch von Land und Bund allein gelassen. Sonntagsreden helfen uns hierzu nicht weiter, sondern konkrete finanzielle Zuwendungen sind angesagt.

c) Der Jahresabschluß 2014 für die Wasser- und Stromerzeugung wurde dann diskutiert und der kleine Überschuß zur Kenntnis genommen. Ebenso kamen die in 2015 bisher mit rd. 31.000,--Euro geleisteten über- und außerplanmäßigen Ausgaben zur Sprache und zur Billigung.

d) Der gemeinsam mit den Wehrführungen ausgearbeitete Feuerwehrbedarfsplan kam dann zur Abstimmung und Billigung. Wir haben jetzt über die notwendigen Maßnahmen der nächsten Jahre Einigkeit. Zunächst soll ein neues Fahrzeug für die Wehr in Depenau zur Anschaffung kommen. Die kostengünstige Unterbringung vor Ort in Depenau ist vorher zu klären. Hier haben wir aber positive Signale.

e) Es wurde dann aus der Jahreshauptversammlung vom Urlaubsland Wankendorfer Seengebiet e.V. berichtet. Wir wollen mit dem Verein weiter diskutieren, wie wir an zuverässige Daten über die tatsächlichen Übernachtungszahlen herankommen. Dies gilt auch für Vermietungen, die nicht über diesen Verein laufen, u.U. muss über die Einführung von Meldezetteln nachgedacht werden.

f) Zum Thema "Nein zum Fracking" haben wir dann eine Resolution in Anlehnung zu einer Vorlage der CDU Kreistagsfraktion beschlossen. Wir wollen auch mit dem Amt Großer Plöner See uns diesbezüglich kurzschließen.

g) Es konnte dann berichtet werden. daß die letzte freie Fläche im Gewerbegebiet verkauft werden konnte. Auch zum Grund gibt es weiterhin Nachfrage. Wir wollen auch das letzte Stück Resterschließung angehen.

h ) Wir wollen in Kürze auch über den Namen unserer neuen Gemeindestraße nach Nettelau befinden.

 

Wir haben dann über einige Pflege-und Unterhaltungsmaßnahmen im Bereich Straßen und Wege Zustimmurngen gegeben.

 

Im übrigen kann berichtet werden, dass wir das Signal erhielten, daß die uns übergebene alte Kreisstraße zwischen Stolpe und Wankendorf umfassend saniert wird. Dies gilt auch für den Fahrradweg und die Wasserführung
an einer Stelle. Unsere Ansprache hat sich also gelohnt.

 

Bis demnächst
Holger Bajorat
Bürgermeister

Bürgermeister Holger Bajorat - Gewinner Stephan Hohbein

Preisübergabe an den Gewinner der Energieumfrage der Gemeinde Stolpe

 

Im Jahr 2014 führte der Arbeitskreis Stolpe im Auftrag der Gemeindevertretung eine Umfrage in den Stolper Haushalten über den Verbrauch an Energie durch. 13 % der Haushalte beteiligten sich an der anonymen Umfrage und schickten Ihre Bögen ausgefüllt zurück. Zugegeben, es war schon etwas Zeit nötig, um die umfangreichen Fragen beantworten zu können, und der eine oder andere Ordner wurde gewälzt, um Antworten zu finden. Der Umweltbeauftragte der Gemeinde Dr. Matthias Voigt ist zurzeit dabei, die erfolgte Auswertung grafisch darzustellen.
Sowohl beim Dorffest, als auch an dieser Stelle werden wir die Ergebnisse öffentlich ausstellen.
Für die Teilnahme an der Energieumfrage hatte die Gemeindevertretung einen Sachpreis ausgelobt: der Gewinner, den Otto Meyer vor den Augen des Arbeitskreises Energie zog, sollte gratis eine Nutzung des Dorfgemeinschaftshauses in Höhe von 115 € erhalten.
Im Januar 2015 meldete sich der glückliche Gewinner: Stephan Hohbein, wohnhaft Im Grund. Der Zufall wollte es, dass Stephan Hohbein der von der Gemeinde bestellte örtliche Verantwortliche für die zukünftige Breitbandversorgung von Stolpe ist.
Anlässlich der Einwohnerversammlung zum geplanten Schnellen Internet per Glasfaser in Stolpe übergab Bürgermeister Holger Bajorat den Gutschein.
Herzlichen Glückwunsch!

Bürgermeistermitteilung Januar 2015

Bürgermeister Holger Bajorat

1. Zunächst wünsche ich allen Stolper Einwohnern für das Jahr 2015 alles Gute, insbesondere stets Gesundheit.

Wir als Gemeindevertretung hoffen, dass die Veranstaltungen in unserer Gemeinde immer gut besucht und die Veranstalter auch hierdurch belohnt werden. Besonders wünsche ich den Teams unseres Kindergartens und an der Schule / in der Schule stets Gelassenheit und viel Kraft bei den vielfältigen Tagesproblemen. Die Gemeinde - auch unterstutzt durch das Amt – stehen nach wie vor an Eurer Seite


Ich bedanke mich bei allen Beschäftigten der Amtsverwaltung für die gute Begleitung der Gemeinde wiederum in 2014.


Auch den Verantwortlichen in unseren Vereinen, Verbänden und Organisationen in Stolpe. – ebenso wie den Mitgliedern der Gemeindevertretung - herzlichen Dank für ihre engagierte Arbeit zum Wohle nicht nur der Gemeinde Stolpe und deren Bewohnern. Ohne Euch wäre das Leben in unserer Heimat nicht so
lebens- und liebenswert.

 

2. Glasfaser - Internet- Nutzung in Stolpe Großes tut sich !

 

Am 22.1. wollen wir zusammen mit Ruhwinkel und Wankendorf mit der Deutschen Glasfaser den sog. Gestattungsvertrag unterzeichnen, um den Weg für ein zukunftsausgerichtetes Internet-Netz mit Glasfaser in unseren Gemeinden zu ermöglichen. Ich werde in Kürze nähere Schritte bekannt geben, auch um die notwendige Unterstützung aus der Gemeinde zu erbitten. damit wir auch wie Ruhwinkel die nötige Anschlußdichte bewerben. Genügend Unterstützer aus der Gemeinde haben sich schon  warmgelaufen.

 

3. Am Donnerstag, den 8.1. wollen wir im DGH nicht nur die Veranstaltungen in 2015 - auch unser Gemeindefest - besprechen, sondern auch einen weiteren Blick auf das Jahr 2016 zu werfen - 700 Jahr Feier in Wankendorf und Stolpe - Alle Interessierte sind willkommen.

 

4. Blick auf die letzte Sitzung der Gemeindevertretung


a) Simon Rützel-Grünberg war nach 6 1/2 Jahren aus der GV durch Wegzug ausgeschieden, er wurde mit großem Lob für seine Mitwirkung verabschiedet. Neu in unserer Mitte ist jetzt Beke Florin, die je schon lange Jahre in Stolpe wohnt und sich besonders im RuFV Wankendorf  stets eingebracht hat. Beke ist jetzt auch stellvertretendes Mitglied im BWU und Vertreterin im Beirat des Kindergartens. Christian Wegner ist jetzt im Rechnungsprüfungsausschuß.
b) Rd. 15.000,-- über- und außerplanmäßige Ausgaben wurden im Nachhinein gebilligt, die Deckung war durch höhere Einnahmen im Steuer-Bereich gegeben.
c)Die Alleenpflege in Nettelau,Depenau und Gut Horst hat uns dann beschäftigt. Bruno Wunsch trug einige Vorschläge vor. Mit den Mitbetroffenen soll noch gesprochen werden. Der BWU wird sich mit den Themen weiter beschäftigen und vertretbare Maßnahmen anschieben.
d) Auch die Bankettepflege - Strecke nach Depenau - war ein Thema. Einige Leitpfosten kommen zur Erneuerung, insgesamt wollen wir aber keine Neuen aus Kostengründen setzen.     Aber ein regelmäßiges Mähen und auch Knickputzen durch die Anlieger ist notwendig.
e) Die beiden Feuerwehren unserer Gemeinde trugen die Daten des gemeinsam erarbeiteten Feuerwehrbedarfsplan vor. Erheblich muß in den nächsten Jahren in den Fahrzaugbereich und in die Gerätehäuser investiert werden. Aber Geld ist nicht unendlich da. Auch kleine Maßnahmen in Sachen Ausrüstung und Funkgeräte sind zu würdigen. Wir wollen in Kürze mit den Wehrführungen alle Eingaben und Daten des Planes nachvollziehen und dann eine endgültige Prioritäten-Liste erstellen. Hierbei sind auch personelle Entwicklungen die absehbar sind, mit zu kalkulieren. Auf alle Fälle haben wir für 2015 bereits eine größere Summe in den Haushalt eingeplant.

f) Für 2014 haben wir dann einen 2. Nachtragshaushalt beschlossen, um insbesondere Mehreinnahmen mit zu berücksichtigen und ein vernünftiges Bild nach 2015
später werfen zu können. Verwaltungshausaltsseitig haben wir rd. 1,4 Mio. jetzt veranschlagt und im Vermögenshaushalt rd. 220.000 Euro. Kredite zur LED-Umstellung unserer Straßenbeleuchtung mit rd. 50.000,-- Euro eingeplant und auch teilweise bereits aufgenommen. Ich berichte in einigen Wochen über den Vollzug des Haushaltsjahres 2014.
g) Für 2015 ist der Haushalt- über den ich im Einzelnen in eine der nächsten Ausgaben berichte - verabschiedet. Rund 1,45 Mio Euro umfaßt der Verwaltungshaushalt, dies sind die Ifd. Ein- und Ausgaben. Der Vermögenshaushalt, hier sind die größeren Investitionen erfaßt, beträgt rd. 270.000,--Euro. Wir kommen nicht umhin, die beiden Grundsteuer-Bereiche A und B auf die vom Land vorgegebenen Durchschnittswerte geringfügig anzuheben. Da uns sonst Einnahmen, die das Land voraussetzt verlorengehen.


Wesentliche Ausgaben-Blöcke sind
 
Schulkostenbeiträge rd.        130.000,--
Kinderbetreuungskosten     183.000,--
Feuerwehr-Investitionen     140.000,-- mit lfd. Posten
Lärmschutz-Anpflanzungen      50.000,--
an der A 21
 
Die Finanzierung der wesentlichen Posten im Vermögenshaushalt erfolgt durch Grundstückserlöse aus dem Bereich Im Grund. Sonst wären wir nicht in der Lage derartiges zu tun. Die groß angekündigte Verbesserung aufgrund des neuen Finanzausgleichsgesetzes hat uns insbesondere nach der Kreisumlagen-Anhebung nichts Entscheidendes gebracht. Neue Kredite wollen wir in 2015 nicht aufnehmen.
h) Ein erster Teil der neuen Gemeindeverbindungsstraße nach Nettelau/Nettelsee bzw. Löptin wurde von uns übernommen. Im Gegenzug wurde zugesagt,  dass wir hierfür keine Investitionskosten anteilig zu übernehmen haben. Dies war die gute Nachricht zu Weihnachten 2014. Aber über das alte Stück der ehemaligen Kreisstraße müssen wir dem Kreis Plön noch die notwendigen Instandsetzungen aufgeben. Denn diese Straße(Von der Auffahrt zur Straßenmeisterei bis zur neuen Gemeindestraße an der A-21) ist teilweise stark ramponiert.

i) Über das Thema Wasser in Stolpe wurde dann im internen Teil der GV-Sitzung noch gesprochen. Dies Thema wird uns dann in 2015 noch beschäftigen.


Auf ein Neues dann in den nächsten Monaten in 2015.

 

Holger Bajorat